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Experten diskutierten „Zukunftsstrategie der Energie“

Erfolgreiches Symposium mit EntscheidungsträgerInnen aus Wirtschaft, Politik und Interessensvertretungen

Unter dem Titel „Zukunftsstrategie der Energie - Investitionen für Europas Energiewende“ veranstaltete der Österreichische Grenzlandverein in Kooperation mit der Vertretung der Europäischen Kommission, Außenwirtschaft Austria - WKÖ, Österreichischer Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) und Zukunftsforum Österreich am 14. September 2017 ein Symposium im Haus der Europäischen Union in Wien.

ÖGLV-Präsident Dr. René Alfons Haiden wies in der Begrüßung auf die großen Herausforderungen hin, die Österreich und Europa in der Energiepolitik zu bewältigen haben. Von großer Bedeutung dabei sind die erneuerbaren Energien. Hier ist Österreich gut aufgestellt.

DI Jozef Vasak, Berater für wirtschaftspolitische Koordinierung und Europäisches Semester, informierte über die Bausteine der Energieunion. Das Thema Energie wird auch in der Gesellschaft intensiv diskutiert.

Mag. Wilhelm Molterer, Geschäftsführender Direktor des Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI), hob die Wichtigkeit der Energieeffizienz hervor. Entscheidend sind auch Energiespeicher. Hier ist noch vieles ungelöst, auch technisch. Es geht um einen integralen Zugang. Je fragmentierter Märkte sind, umso höhere Investitionen sind nötig. Ein Problem sind lange Projektumsetzungszeiten.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die größte Förderbank weltweit. Der Europäische Fonds für Strategische Investitionen ermöglicht der EIB mehr Risiko bei Investitionen. Die Energie ist dabei ein wichtiger Bereich.


Laut Dr. Michael Losch, Sektionschef im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, ist Österreich beim Verhältnis CO2-Verbrauch/BIP bei den besten Ländern, und das ohne die Nutzung von Atomstrom. Wichtig für die Zukunft ist, dass in Europa umweltfreundliche Energien stärker und kalorische Energien weniger genutzt werden. Erforderlich sind eine engere Kooperation der EU-Länder und mehr Systemenergieeffizienz. Die Industrie in Österreich ist beim Einsatz umweltfreundlicher Energien führend.

Wie DI Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds, erklärte, ist die Energiewende alternativlos. Der österreichische Klima- und Ener¬giefonds versteht sich als Motor der innovationsgetriebenen Energiewende. Das zeigen auch die Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro für 110.000 Projekte.

Univ.-Doz. Mag. Dr. Stephan Schwarzer, Abteilungsleiter der WKÖ - Umwelt und Energiepolitik, hielt fest, dass Anreize für die Energiewende nötig sind und man nicht auf die kleinen und mittleren Unternehmen vergessen dürfe. Es gehe um steuerliche Sicherheit, vor allem bei Biogas. Bei der E-Mobilität gebe es noch viele Fragen zu lösen, besonders bei der Strominfrastruktur für E-Autos.


DI Gerhard Mannsberger, Sektionschef im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, berichtete über die Bedeutung von Holz für die Energiegewinnung und -nutzung. Die Energiespeicherung ist bei diesem Energieträger gesichert. Er warnte vor gesetzlichen Weichenstellungen, die die Nutzung von Holz erschweren.

Dr. Barbara Schmidt, Generalsekretärin des Vereins „Oesterreichs Energie“, forderte, dass rasch mehr Initiativen gesetzt werden, zB. beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Das gesamte Energiesystem muss umgebaut werden. Mit der Umsetzung der Stromstrategie von „Oesterreichs Energie“ könnte bis 2030 ein Anteil von 85% an erneuerbaren Energien im Stromsystem und 33% Strom im gesamten Energiesystem erreicht werden.

Dkfm. Peter Püspök von „Erneuerbare Energie Österreich“ berichtete, dass die E-Mobilität rasant zunehmen wird. Die Autokonzerne investieren bereits intensiv in Elektro- und Batterietechnik. Der Ausbau der Strominfrastruktur muss jetzt beginnen. Binnen fünf Jahren wird es völlig neue Batterietechnologien geben, und zwar sowohl für die E-Mobilität als auch als Energiespeicher.

Gerald Hotz, Fronius International GmbH Solar Energy, informierte über die Tätigkeit seines Unternehmens, das sich mit der Vision „24 Stunden Sonne“ dem Ziel widmet, dass Energie zu 100 Pro¬zent aus erneuerbaren Quellen gewon¬nen wird.
Solarstrom ist in den meisten Ländern der Erde preiswert zu produ¬zieren. Rund 28 Prozent der weltweit in¬stallierten Stromerzeuger beziehen ihre Energie aus erneuerbaren Quellen – mit steigender Tendenz. Photovoltaik und Wärme sind heute kombinierbar. Das war vor 15 Jahren nicht möglich.

Das mitteleuropäische Unternehmen Voltia/Greenway/My Energy, das sich schon über zehn Jahre intensiv mit der Energie¬wende in CEE beschäftigt, stellte Oswald Brandstetter, Business Development Manager, vor.
Das Unternehmen ist Anbieter und Organi¬sator für Elektromobilität im Güterfahr¬zeugbereich. Wichtig dabei sind die Ladeinfrastruktur und geeignete Fahrzeuge. Die Ladeinfrastruktur besteht aus 19 Schnellladestationen an Hauptverkehrsstrecken in der Slowakei sowie vier Batteriewechselstationen.
Das Unternehmen arbeitet auch am Auf¬bau von ca. 150 Schnellladestationen in Polen.

Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer und Bereichsleiter Energie und Klima der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, spricht sich bei der Umsetzung der Energiewende für klare Zielsetzungen aus. In Niederösterreich wurde ein Energieeffizienzgesetz beschlossen, das gut funktioniert.
Es gibt in NÖ eine hohe Zustimmung zur Windenergie, vor allem dort, wo Windräder stehen. Die Windenergie schafft auch Arbeitsplätze. Im Strombereich ist es Nie¬derösterreich gelungen, ge¬nug Ökostromkraftwerke zu installieren, um seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken. Der starke Ausbau der Photovoltaik- und vor allem der Windkraftwerke hat diesen Erfolg ermöglicht.

Wie DI Günter Pauritsch, Leiter Center Energiewirtschaft - Österreichische Energieagentur, darlegte, wird die Windkraft in den CEE-Ländern zum Teil sehr wenig genutzt. In Tschechien erfolgten zunächst starke Investitionen in die Photovoltaik. Diese wurden allerdings von einem teuren Fördersystem gebremst. Die Bedeutung der Kernenergie ist in einigen CEE-Ländern sehr hoch. Polen überlegt den Einstieg in die Kernenergie. Die meisten CEE-Länder werden die 2020-Ziele im Bereich Umwelt und Energie erreichen. Entscheidend ist aber auch, welche Maßnahmen danach gesetzt werden.

Moderiert wurde das Symposium von ÖGUT-Generalsekretärin Monika Auer.


   
   
   
   
   
   
   
   

 

 

 

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