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Die Wirtschaft Serbiens – eine große Chance

 Dr. Erhard Busek, Magazin Senat der Wirtschaft Serbien

Die Europäische Union hat in ihrem Programm und in Ihren Perspektiven für 2020 auch jenen Ländern, die in der Kandidatenrolle für die Europäische Union sind, sehr viel Raum gewidmet. Das ist ein deutliches Signal, dass sich damit Chancen für die gesamte europäische Wirtschaft dokumentieren. Es geht nun darum, es zu nutzen, wobei kleine und mittlere Unternehmen in Österreich schon seit langer Zeit in diese Richtung aktiv sind. Die Klein- und Mittelbetriebe dominieren überhaupt die österreichische Wirtschaft, wobei es allerdings auch Industrien gibt, die Spitzenleistungen erbringen. Die Kraft der österreichischen Wirtschaft allerdings geht von den KMUs aus. Wir haben lange Zeit eine Politik verfolgt, die die KMUs auch stützt. Es gibt ein generelles Problem für die gesamte Wirtschaft, das ist die relativ hohe Steuerbelastung und viel Bürokratie. Eine Steuerreform versucht das gegenwärtig zu ändern, was aber die Ergebnisse sind können wir noch nicht absehen. Die Diskussionen darüber sind gegenwärtig sehr heftig!

Die KMUs sind von großer Wirklichkeit im Gewerbe und im Tourismus, während im Bereich des Handels zunehmend Ketten vertreten sind. Die Banken wieder haben sich in der Zahl selber reduziert, allerdings ist es auch ein Konzentrationsprozess, wobei es nach wie vor qualitativ hochstehende kleinere Banken und Versicherungen gibt. Die Beschäftigung im Bereich der Wirtschaft ist knapp unter zwei Millionen, wobei ca. 80 % dazu den KMUs dazuzuzählen sind. Man muss allerdings auch sagen, dass in Deutschland eine Reihe von Betrieben zu Großunternehmen gezählt werden und eine höhere Anzahl von Beschäftigten haben als das bei uns der Fall ist. Die Grenzen sind hier äußerst relativ.

Die gegenwärtigen Schwierigkeiten sind durch die Finanzkrise entstanden, wobei zu Krediten zu kommen manchmal eine große Schwierigkeit ist. Das größere Problem ist allerdings die staatliche Belastung durch die Verwaltung und die hohen Sozialleistungen, die hier zu erbringen sind. Der Staat hat allerdings in der Wirtschaftskrise mit Überbrückungen geholfen, vor allem im Bereich der Arbeitskräfte, was wieder durchaus den KMUs auch zugute kommt, weil hier eine gewisse Flexibilität existiert.

Die KMUs sind sehr wettbewerbsorientiert, weil sie wissen, dass sie nur so Erfolg haben können. Seitens des Staates wurden Business Inkubationseinrichtungen geschaffen, die im Bereich der Arbeitslosigkeit relativ erfolgreich sind. Im Übrigen gibt es ein Zusammenwirken der Sozialpartner, was einer österreichischen Tradition selbst entspricht. Zur Gründung von Start-Ups und deren Förderungen gibt es entsprechende finanzielle Mittel, wobei natürlich alle die damit beginnen damit rechnen müssen, dass etwa ein Drittel nach einer gewissen Zeit von ein bis zwei Jahren wieder aufgeben muss. Das Internet spielt hier in diesem Bereich eine besondere Rolle. Die Zunahme der Unternehmen ist besonders hier zu verzeichnen. Das allerdings sind wieder kleine Unternehmen, die sehr aktiv sein müssen, um überleben zu können.

Hinsicht der Finanzierung der KMUs sind neue Formen entwickelt wurden, entweder Crowdfinancing und neue Formen von Banken, die allerdings erst in der Erprobung sind, aber es ist sehr gut, dass hier auch eine solche Initiative geschieht. Für Österreich ist es völlig klar. Den KMUs gehört nicht nur die Vergangenheit und Gegenwart, sondern auch die Zukunft.

 

 

 

 

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