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Info-Veranstaltung „Update: Slowakei“

Wirtschaftsabend des ÖGLV, des Gewerbevereins und der Botschaft der Slowakei in Wien mit zahlreichen Gästen

Viele aktuelle Informationen über den Wirtschaftsstandort Slowakei lieferte der Vortragsabend „Update: Slowakei“ am 5.Mai 2015 im Palais Eschenbach in Wien.

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Österreichischen Gewerbevereins (ÖGV), Andreas Gnesda, berichtete der Botschafter der Slowakischen Republik in Österreich, Juraj Macháč, über die wirtschaftliche Entwicklung seines Landes.

In den 90er-Jahren erfolgte der sehr schwierige Prozess der Umwandlung der slowakischen Wirtschaft in eine Marktwirtschaft, die nach mehreren Jahren sehr gute Erfolge brachte. Von 2000 bis 2010 gab es eine zweite Welle an Reformen. In dieser Zeit wurde auch eine Flat Tax eingeführt.

In den letzten 15 Jahren ließen sich drei große Autokonzerne in der Slowakei nieder. Heute werden fast 1 Mio. PKW im Land gefertigt. Die Region Bratislava ist mittlerweile der fünftstärkste Wirtschaftsraum in der EU. Allerdings gibt es bei der Wirtschaftsleistung in der Slowakei große regionale Unterschiede.

Österreich und die Slowakei verbindet mit dem Euro nicht nur eine gemeinsame Währung, sondern eine enge Zusammenarbeit auf wirtschaftlicher und politischer Ebene. Österreich ist der zweitgrößte Investor in der Slowakei und die Nummer eins im slowakischen Banken- und Finanzsektor.

Bei Straße, Bahn, Radwegen und Gasleitungen gab es in den letzten Jahrzehnten einen Ausbau der Infrastruktur zwischen Österreich und der Slowakei. Dabei spielt auch der Transport auf dem Wasserweg eine große Rolle.

Weitere Projekte sind in Planung und auch höchst notwendig, vor allem bessere Verkehrswege über die March, für die endlich mehrere reguläre Autobrücken errichtet werden müssen. Die fehlenden Brücken erschweren eine Zusammenarbeit der Grenzregionen der beiden Länder. Von großer Bedeutung ist auch die geplante Marchfeld-Schnellstraße S8.

Rund 2.500 österreichische Unternehmen sind in der Slowakei tätig. Umfragen belegen eine große Zufriedenheit unter diesen Betrieben.

Entscheidend für die Zukunft ist eine pragmatische mitteleuropäische Zusammenarbeit. Es gibt viele gemeinsame Interessen zwischen Österreich und der Slowakei.

Wie Zlata Šipošová, die Leiterin der Handels- und Wirtschaftsabteilung der Botschaft der Slowakei, informierte, wies die Slowakei 2014 ein Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent auf. Das Wachstum soll heuer auf 2,5 Prozent und 2016 auf 3,2 Prozent steigen.

Das Land verzeichnet die höchste Arbeitsproduktivität unter den CEE-Ländern. Zwar gibt es die Flat Tax nicht mehr, dennoch ist das Steuersystem einfach.
Leitbranchen sind die Automobilindustrie sowie die Bereiche IT und Elektronik.

Mag. Patrick Sagmeister, der Wirtschaftsdelegierte der WK-Außenwirtschaftsorganisation in Bratislava, stellte das Angebot der Außenwirtschaft Austria vor. Sie hat 113 Stützpunkte in 70 Ländern und 23.000 österreichische Kunden.

Das Büro in Bratislava ist eine wirtschaftliche Brücke zwischen Österreich und der Slowakei. Es informiert und vernetzt Unternehmen und bietet ihnen eine individuelle Beratung bei Fragen und Anliegen.

Peter Steigenberger, Geschäftsführer der Dietzel GmbH, informierte über die erfolgreiche Tätigkeit seines Unternehmens in der Slowakei. Das österreichische Unternehmen ist Spezialist für Elektroinstallationen und hat auf mehreren Kontinenten Standorte. Es beschäftigt rund 330 MitarbeiterInnen. Seit 1994 gibt es eine Niederlassung in der Slowakei.

Ein mitteleuropäischer Konzern ist das Unternehmen Qualysoft. Wie dessen Chief Executive Officer, DI Peter Oros, berichtete, ist die Qualysoft-Gruppe in neun Ländern tätig. Ihr gehören 500 IT-Experten an. Gegründet wurde das Unternehmen vor 16 Jahren in Wien. 2007 wurde ein Standort in Bratislava eröffnet. Peter Oros, er wurde in der Slowakei geboren, wies auf die große Bedeutung dieser Niederlassung für sein Unternehmen und die hohe Motivation und Kompetenz der slowakischen Fachkräfte hin.

Im Anschluss an die Vorträge standen die ReferentInnen den vielen TeilnehmerInnen der Veranstaltung in persönlichen Gesprächen für einen Meinungsaustausch und Fragen zur Verfügung.


 

   
   
   
   

 

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